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Von:
Michael Schlaadt, Arzt.
Darmspülung - Die
Colon-Hydrotherapie
Ein Großteil der Menschen in den industrialisierten Ländern,
leidet unter Darmstörungen.
Die häufigsten sind:
Chronische Verstopfung, schmerzhafte Blähungen, Unwohlsein nach
dem Essen mit „Luft not“ oder dem Gefühl von Gürtel öffnen zu
müssen. Vereinzelt auch Durchfälle.
Alle diese Beschwerden werden heute unter dem Begriff
Reizdarmsyndrom zusammengefaßt. Außerdem hat in den letzten 30
Jahren die Häufigkeit an Darmkrebs sehr stark zugenommen mit
derzeit 30.00 Erkrankungen /Jahr.
Was haben alle diese Erkrankungen mit dem modernen Menschen zu
tun?
Der Dünndarm hat im wesentlichen die Aufgabe der Verdauung und
die Aufnahme von Kraft und Energie durch die Nahrung in den
Körper. Der Dickdarm ist zuständig für Eindicken der nicht mehr
vom Körper benötigten Schlacken und ihre Ausscheidung.
Auf der Symbolischen Ebene geht es im Bereich des Dünndarms um
Aufnahme, Auswertung und Annahme und die Unterscheidung was mir
guttut. Auffallend ist die äußere Ähnlichkeit von Dünndarm und
Gehirn. Das Gehirn ist für die Verdauung der nichtstofflichen
Eindrücke, während der Dünndarm die stofflichen Eindrücke
verdaut. Bei einer Störung kommt es häufig zu Durchfall oder
„Schiß“, weshalb der Dünndarm auch für Ängste steht.
Der Dickdarm hat seinen Ausgang auf der Rückseite des Körpers
unserer Schattenseite und symbolisiert unser Unterbewußtsein und
all das was wir nicht haben wollen. Der Dickdarm enthält die
toten Stoffe, die nicht in Leben umgewandelt werden können.
Verstopfung ist die häufigste Erkrankung dieses Darmbereiches.
Hier ist die Angst das Unbewußte an den Tag zu bringen.
Verstopfung zeigt Schwierigkeiten mit dem hergeben und
loslassen. Es ist auch kein Zufall, daß wir für alles das was
wir negieren, was uns überhaupt nicht paßt, nicht haben wollen
oder wir für schlecht erachten das Wort „Scheiße“ benutzen. Es
handelt sich dabei um die Absonderung, mit der wir am wenigsten
zu tun haben wollen. Wir lassen es hinter uns und es ist uns
allen unangenehm darüber zu sprechen. Nur die kleinen Kinder und
die alten Menschen gehen damit unverkrampft um, was uns dann in
der Regel peinlich ist..
Aus der Medizingeschichte kennen wir viele Hinweise über
Darmbehandlungen. Aus dem alten Ägypten sind Darmreinigungen als
Therapie bekannt. Auch in der altindischen. Tradition des Yoga
wird über Darmreinigungen berichtet. Schon Hippokrates empfahl
Fasten als Vorbeuge- und Heilmethode. Paracelsus der große
mittelalterliche Gelehrte erkannte schon: „Der Tod sitzt im
Darm“.
In den arabischen Ländern gibt es heute noch das Sprichwort:
„Was der Arzt nicht heilen kann, wird gesund im Ramadan“.
Wir gehen heute davon aus, daß Erkrankungen im Darm, die länger
als 3 Monate bestehen und für die nach gründlicher
internistischer Untersuchung keine Erklärung gefunden werden
kann, als Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden müssen.
Die erfolgreichste Methode zur Behandlung des chronischen
Reizdarms ist die Colonhydrotherapie. Dabei wird dem Patienten
in bequemer Rückenlage durch einen kontinuierlichen Einlauf
Wasser in den Darm eingeleitet und der gelöste Darminhalt durch
einen Abflußschlauch ausgeleitet. Während der Behandlung wird
durch eine Fachkraft eine spezielle Bauchdeckenmassage
durchgeführt, mit der Problemzonen (Verkrampfungen) ertastet
werden können und durch sanfte Massage anschließend gelöst
werden. Durch den Abgang von Schlacken und Luft wird der Darm
entlastet. Dadurch kommt es zu einer Entstauung des Lymphsystems
und damit zu einer besseren Blutzirkulation im Darm sowie zu
einer Verbesserung der Immunlage. Die Reinigung des Darmes ist
noch wesentlich intensiver als beim Fasten. Insgesamt reagiert
der Darm auf der körperlichen Ebene wieder besser, der Patient
entwickelt ein anderes Körperempfinden und die Störungen werden
viel leichter und treten seltener auf. Vielfach sind die
früheren Erscheinungen auch gar nicht mehr vorhanden.
Der eigentliche Effekt passiert jedoch auf der
seelisch-geistigen Ebene. An dem Gerät ist ein Schauglas an dem
für den Patienten sichtbar der gelöste Darminhalt vorbeifließt.
Dabei passiert es immer wieder , daß Abgänge von Kotsteinen
beobachtet werden, auch Kapselanteile von Medikamenten, die vor
sehr langer Zeit genommen wurden. Zuweilen sind auch Paprika-
oder Tomatenhäute gesehen worden mehrere Wochen nach der letzten
Einnahme. Es wird aber auch bewußt, daß diese Schlacken quasi
die alte seelische Scheiße symbolisiert und viele Patienten
spüren bei der Behandlung die Notwendigkeit sich mit diesen
alten seelischen
Schlacken zu beschäftigen.
Die Behandlung ist ausgesprochen angenehm, völlig geruchlos und
hat keinerlei ernste Nebenwirkungen.
Welche Behandlungen sind besonders geeignet für die
Colon-Hydrotherapie
In erster Linie die direkten Funktionsstörungen des Darmes wie:
Reizdarm, chronische Verstopfung, häufige Durchfälle,
schmerzhafte Blähungen und Krämpfe, Darmentzündungen,
Diverticulose, Mundgeruch
Da es durch die Behandlung auch zu einer Entlastung und
Verbesserung des Immunsystems kommt, eignete sich die Methode
auch für alle Erkrankungen, die mit einer veränderten
Immunitätslage und mit „Verschlackung“ zu tun haben wie:
- Rheumatische Erkrankungen, wie Arthrosen,
Wirbelsäulensyndrome, Gelenkrheuma
- Stoffwechselstörungen
- Hauterkrankungen wie Ekzeme , Neurodermitis
- Allergien, besonders Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen
- vegetative Dystonie, kalte Hände und Füße
- Kopfschmerzen, Migräne,
- Schwindel, Ohrgeräuche
- chronisches Müdigkeitssyndrom, Schlafstörungen,
chronisches Erschöpfungssyndrom, Vitalitätsverlußt, Adynamie
- psychische Symptome wie depressive Verstimmungen, Angst,
Aggressivität, Mißlaunigkeit
- chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen
- chronischer Blasenkatarrh, Prämenstruelles Syndrom.
In der Regel sind 5 Behandlungen erforderlich, wobei die
ersten in 3-4 Tagen Abstand und die letzten im Wochenabstand
durchgeführt werden.
Insgesamt muß man mit Nachruhezeit mit einem Zeitaufwand von
einer Stunde rechnen.
© Michael Schlaadt Nachdruck - auch auszugsweise -
nur mit Genehmigung des Autors
Anschrift des Verfassers: Michael Schlaadt, prakt.
Arzt, Chirotherapie
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