Schritt 1:
Um nicht wieder "Opfer der eigenen Faulheit" zu werden
ist es am besten, mindestens einen Monat lang möglichst
jeden Tag zur gleichen Zeit zu laufen (daraus ergibt sich
ein "Laufreflex") - akzeptieren Sie die vielen Ausreden, die
Ihnen täglich dagegen einfallen, bitte während dieser
Anfangszeit nicht und halten Sie durch - auch wenn die
Muskeln am Anfang "verkatert" reagieren - das legt sich!
Vielleicht klappt's besser, wenn Sie sich mit jemandem
verabreden, der mit Ihnen läuft.
Wenn diese ersten Wochen vorbei sind, wollen Sie nämlich
freiwillig laufen und freuen sich darauf.
Toll ist es natürlich, wenn Sie täglich laufen (idealerweise
jeweils 30 bis 40 Min), aber auch 3 bis 4 Mal pro
Woche sind schon ein super Ergebnis.
Schritt 2:
So, nun die Laufschuhe an, Pulsmesser - sofern vorhanden
- umschnallen und los geht's.
Kurz etwas gehen in ruhigem Tempo und gut ein- und
ausatmen; dann ausgiebig Dehn- und Stretching-Übungen
machen.
Danach können Sie loslaufen - wem's am Anfang zu anstrengend
ist, wechselt einfach 3 Min zügiges Gehen mit 3 Min Laufen
ab und steigert täglich etwas.
Die ideale Laufgeschwindigkeit erreichen Sie, wenn Sie
pro Stunde ca. 6 1/2 km zurücklegen, oder: 130 bis 140
Schritte in 60 Sekunden.
Für den Anfang empfehlen sich flache Strecken ohne
Hügel.
Schritt 3:
Beobachten Sie mal, wie Sie Ihre Füße am Boden aufsetzen.
Ideal ist es, wenn Sie mit dem Vorderfuß zuerst aufkommen,
weich abrollen und dann erst die Ferse aufsetzen. Das
vermeidet punktuelle Belastungen der Bänder und Gelenke.
Schritt 4:
Kleine, kurze Schritte, Wirbelsäule aufgerichtet, Kopf
Schultern locker, Arme schwingen locker neben dem Körper als
Unterstützung der Beinbewegung (gegengleich: rechter Arm,
linkes Bein). Hüfte locker lassen und natürlich vor- und
zurückschwingen, aber nicht zur Seite ausweichen!
Und immer wieder dran denken: nicht verkrampft sondern
entspannt und fröhlich laufen!
Schritt 5:
Am Ende des Walking-Trainings nicht aprupt aufhören
sondern langsam das Tempo verringern und dann noch eine
kurze Strecke gehen, damit der Kreislauf wieder in den
Normalzustand zurückfindet.
Schritt 6:
Wer genau vergleichen möchte, wie sich der körperliche
Zustand durch's Laufen verändert, der kann sich z.B.
Ruhepuls, Gewicht, Befinden und andere, persönlich wichtige
Daten in einem "Lauftagebuch" notieren
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