Amalgam
Sie erfahren etwas über das Amalgam, wie es in den Körper
eindringt, welche Symptome es macht, und wie man es ausleitet.
Damit es etwas übersichtlicher ist, habe ich einzelne
Themenbereiche gebildet.
Amalgam wird seit mehr als 150 Jahren in der Zahnheilkunde
eingesetzt. Allerdings regen sich schon seit fast 100 Jahren von
einzelnen Ärzten Widerstände gegen das Amalgam. Bis vor kurzer
Zeit allerdings ungehört.
(Ergänzender Kommentar meines zahnärztlichen Kollegen Dr. Hain:
Amalgam ist mehrere Jahrhunderte vorher
schon in China entwickelt worden. In Europa gibt es erste
Amalgamfunde bereits aus dem 17. Jahrhundert.)
-
Bestandteile des Amalgams
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass das „Amalgam" eine
Legierung aus Quecksilber und mehreren anderen Metallen ist.
Das Amalgam besteht aus Silber, Quecksilber, Kupfer, Zink und
Zinn. Die jeweiligen Bestandteile sind wechselnd. Als grober
Richtwert kann ein Quecksilberanteil von ca. 50 %
(chemisch: Hg.) angenommen werden.
Im Jahr 1989 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 90
Millionen Füllungen gelegt. Derzeit dürften es immer noch rund
60 Millionen sein.
Es ist kaum zu glauben, aber das Amalgam hat einige
wesentliche Vorteile, die es zu einem „idealen" Werkstoff in der
Zahnmedizin gemacht haben.
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Amalgam ist leicht zu legen
Amalgam ist ja zu Anfang noch sehr weich, es läßt sich sehr
schön in das Bohrloch einmodellieren und formen. Außerdem kann
man es gut mit den zahnärztlichen Instrumenten stopfen und so
noch mehr verdichten.
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Amalgam ist nicht feuchtigkeitsempfindlich
Ganz klar - der Mund ist immer feucht, auch wenn man im
Zahnarztstuhl sitzend immer meint, daß einem die Spucke
wegbleibt. Und wenn die Zahnarzthelferin mal mit dem ekligen
Druckluftgerät nicht ganz genau auf das Loch zielt und etwas
Speichel im Bohrloch verbleibt - macht nichts.
... und es läßt sich schnell legen. Frei nach dem Motto "Zeit
ist Geld". Gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Argument. –
Aber kann das Geld wirklich den Ausschlag geben, wenn der
Mensch, wie viele Naturheilkundler behaupten, durch Zahnamalgam
langsam geschädigt (vergiftet) wird?
-
Amalgam ist relativ haltbar und bietet einen guten „Randschluß"
zum Zahn
Die maximale Haltbarkeit wird mit 8 bis 10 Jahren angegeben.
Das ist im Vergleich zu anderen - einfach zu legenden -
Füllstoffen sehr lange. (Kunststoff hält im Backenzahnkaubereich
keinesfalls so lange! Allerdings halten (teure) Kronen und
Inlays meistens die doppelte oder dreifache Zeit - also locker
20 bis 30 Jahre!)
Durch den guten "Randschluß" kommt es nicht zum gefürchteten
Einwandern des Karies in die ausgebohrte und gefüllte Zahnhöhle
unter der Füllung hindurch. Der Zahn bleibt lange "gesund" -
sprich - konserviert. Merke! ist der Zahn gesund - freut sich
der Mensch!
Der schlechtere "Randschluß" von Kunststoffüllungen ist
sicherlich ein weiteres Problem. Kunststoff schrumpft - dadurch
kann Karies wieder einwandern. Wenn das mehrmals passiert ist
der ganze Zahn bald weggebohrt.
-
Nach Meinung von vielen Zahnmedizinern und der
Kassenzahnärtzlichen Vereinigung hat es „keine
Toxizität"....... -- und es ist sehr gut verträglich
........
Eine Meinung, der sich viele andere Ärzte, Zahnärzte und
Toxikologen nicht mehr anschließen möchten. Wir gehen später
noch darauf ein.
(Aus naturheilkundlicher Sicht gesehen)
- Hohe Belastung des Patienten durch eine chronische
Vergiftung
Es kommt praktisch nicht vor, daß ein Menschen durch eine
Amalgamfüllung akut in seiner Gesundheit geschädigt wird. In
diesem Fall könnte man die Ursache auch leicht feststellen. Eine
direkte Kausalität wäre gegeben.
Viel schlimmer ist jedoch eine chronische Vergiftung. Ein
direkter Zusammenhang zwischen dem Legen der Amalgam-Füllung und
dem Auftreten von Krankheitssymptomen ist nicht mehr vorhanden.
Wer denkt schon daran, daß Zahnfüllungen, die vor 10 Jahren
gelegt wurden für die Krankheit verantwortlich sind? So kann der
erkrankte Mensch auch nicht die schädlichen Füllungen entfernen
lassen - es sei denn, er denkt daran - oder sein behandelnder
Arzt.
Kein Mensch kann bis zum heutigen Tage sagen, wie viele
Menschen durch Zahnamalgam gesundheitlich geschädigt worden
sind.
Da man die Gefährlichkeit des Amalgam bisher nicht offiziell
anerkannt hat, gibt es demzufolge auch keine Untersuchungen über
die Vergiftungen. Es wird einfach nach dem Motto: "was nicht
Sein darf, das kann auch nicht Sein" gehandelt.
So sind die Naturheilkundler auf Vermutungen angewiesen.
- Interaktionen mit anderen Materialien?
Wissen Sie, was entsteht, wenn man zwei Metalle mit einer
Säure zusammenbringt? Ja? Schon in der Schule im
Physikunterricht erfährt man, daß in solchen Fällen elektrischer
Strom fließt. Eine Mundbatterie ist entstanden.
Wissen Sie denn auch, daß durch elektrischen Strom
Metallionen aus ihrem Verbund herausgerissen werden und entlang
eines elektrischen Gradienten wandern können? Das macht man sich
z. B. beim Elektoschweißen zu nutze, um Metalle zu übertragen.
- hohe Belastung des zahnärztlichen Personals
Zahnarzthelferin und Zahnarzt arbeiten Tag für Tag in den
Dämpfen. Ich bin mir absolut sicher, daß die meisten Zahnärzte
gar nicht wissen, welchen Gefahren Sie ausgesetzt sind.
Verzeihen Sie ihnen.
Die Zahnärzte wurden vor ca. 10 Jahren durch Verordnung
angewiesen, daß sie einen Amalgamabscheider an den Ablauf ihrer
„Spuckbecken" anbringen lassen müssen.
Der Gesetzgeber wollte so vermeiden, daß die vielen Tonnen
Amalgam, die alle Zahnärzte jedes Jahr aus den Zähnen bohren,
einfach in die Kanalisation gespült werden.
Allerdings stellt sich auch für den Laien die Frage, warum
das angeblich so harmlose Amalgam von der Kanalisation und den
Gewässern ferngehalten werden muß – ein Fernhalten vom Patienten
jedoch nicht für nötig befunden wurde.
Bedenken Sie auch, dass diese Tonnen an Amalgam sich vorher
jahrelang in unserem Mund befunden haben. Und wenn
herausgebohrtes Amalgam die Flüsse belastet - so ist es doch
sehr verwunderlich, wenn es nicht den Menschen belastet
..............
-
Quellen einer Schwermetallbelastung
Von den Befürwortern des Zahnamalgams wird (zu Recht) darauf
hingewiesen, daß der Mensch auch durch andere Quecksilberquellen
belastet wird. Diese Quecksilberquellen sind unten aufgeführt.
Die Zahlen geben die Belastung in Mykrogramm (Millionstel Gramm)
je 100 Gramm (dl) wieder.
Fische und Seetiere
2,3 µg/d. (Methyl- Quecksilber)
andere Nahrungsmittel
0,3 µg/d. (anorganisches Quecksilber)
Zahnamalgam
3,8 - 21 µg/d (Quecksilberdampf, metallisches Quecksilber,
ionisiertes Quecksilber, Methylquecksilber)
Die Belastung durch Zahnamalgam ist also höher, als alle
anderen Quellen zusammen.
-
Ablagerung des Quecksilber
Quecksilber ist ein Schwermetall und lagert sich, wenn es in
den Körper kommt, in bestimmten Organen bevorzugt ab. In der
Reihenfolge der Belastung:
- In den Nieren
- Im Gehirn
- Im (Kiefer-) Knochen
- In der Leber
- Über die Plazenta (Mutterkuchen) Weitergabe an das
ungeborene Kind !!!
- In die Mundschleimhaut
Das Quecksilber „an die Nieren geht" ist seit mehr als 200
Jahren bekannt. Schon im letzten Jahrhundert hat man Menschen,
bei denen man eine vermehrte Wasserausscheidung erzielen wollte,
hohe Dosen Quecksilber eingegeben. Auch war Quecksilber ein
probates Mittel, um die so genannte Neurolues (die
Syphilliskrankheit, die das Gehirn befällt) zu bekämpfen. Die
Geschichtsbücher schweigen meist mitleidig über das Schicksal
der armen „Behandelten".
Geschichtlich interessierte sollten sich einmal über das im
Mittelalter größte Krankenhaus auf Malta erkundigen. Die meisten
Patienten hatten Syphilis und wurden mit Quecksilbersalben
behandelt (man dachte, daß die Syphilis / der harte Schanker
eine Hautkrankheit wäre).
Auch der Mutterkuchen (Plazenta) ist keine Sperre für das
Quecksilber. So können Kinder von Müttern mit vielen Füllungen
schon chronisch vergiftet sein!
-
Symptome einer Quecksilbervergiftung
Man muß zwischen einer akuten Quecksilbervergiftung und einer
chronischen Quecksilbervergiftung unterscheiden.
Da die akute Quecksilbervergiftung in unseren Kulturkreisen
praktisch nicht vorkommt (es sei denn Sie essen aus
Selbstmordgründen Quecksilber), übergehe ich die Symptomatik.
Wichtiger für Sie ist die chronische Quecksilbervergiftung.
Durch eine chronische Quecksilbervergiftung entstehen
bestimmte Symptome. Dabei sind die Leitsymptome vorherrschend,
die Nebensymptome können zusätzlich auftreten.
Allergien, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel,
Nervosität, Muskelschwäche, Energielosigkeit
Gedächtnisstörungen, Depressionen, Schlafstörungen,
Lähmungen, Pelzigkeitsgefühle, Sehstörungen, Immunschwäche,
Infektanfälligkeit, Asthma, Hautausschläge,
Kieferhöhlenentzündung, (Kopfschmerzen, ungewollte
Kinderlosigkeit, Metallgeschmack, Mundbrennen, Haarausfall,
Zahnfleischbluten, Krämpfe)
Es wurde in einigen Studien nachgewiesen, daß
Parkinson-Patienten einen signifikant höheren Quecksilbergehalt
im Gehirn hatten, als andere Menschen. Allerdings gibt es auch
"Gegenstudien", die das Gegenteil behaupten. Ihr Problem: wem
glaubt man nun?
Bei stark quecksilberbelasteten Frauen traten keine
Schwangerschaften mehr auf. ( Universität Heidelberg, Frau Prof.
Gerhard). Es wird auch ein Zusammenhang mit der Multiplen
Sklerose und eine Quecksilbervergiftung gesehen.
Hier muss aus Fairness-Gründen auch darauf hingewiesen
werden, dass alle diese Symptome auch ohne Quecksilbervergiftung
entstehen können.
Sie erkennen somit, dass man aufgrund der Symptome keine
direkte Diagnose ableiten kann. Der Naturheilkundler muss also
zunächst an alle möglichen Krankheitsursachen denken! – und dann
nach ihr suchen. Wer einfach blind auf das Thema Amalgam
zusteuert - ohne andere Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen -
überblickt nicht Ihre Krankheit.
-
Wie kommt das Quecksilber in den Körper? Wie kann es bei
Zahnamalgam zu einer Vergiftung kommen?
Das Quecksilber wird entweder über dem Magen-Darm-Trakt oder
über die Lunge (Quecksilberdampf) in den Körper aufgenommen.
beim Legen der Plombe
- Durch Dämpfe und kleinste Partikel!
Wer hat noch nicht Stunden oder Tage nach dem Legen einer
Plombe kleine Amalgampartikel im Mund gehabt und sie
ausgespuckt. – Aber was ist mit den Partikeln, die er
möglicherweise einfach unbemerkt verschluckt hat?
Der Zahnarzt verwendet keine "Fertig-Kapsel-Systemen", in
denen das Amalgam unter Luftabschluss gemischt wird.
Quecksilber-Dämpfe entstehen bei der Amalgamzubereitung.
Schlechte Lüftung? Eine Quecksilber-Dampf-Absaugung ist
notwendig.
Zahntaschen? In großen Taschen kann man viel verstecken!
während der Tragezeit der Plombe
- Elektrolyse (Mundbatterie) und unterschiedliche Metalle:
- Säure / Basen – Verhältnis:
Jeder, der in der Schule etwas vom Physik-Unterricht behalten
hat, weiß, daß: wenn 2 Metalle und eine Säure zusammentreffen,
ein Strom fließt. Und vielleicht können Sie sich auch noch daran
erinnern, dass man sogar auf elektrochemischen Weg verschiedene
Stoffe mit einem Metallüberzug versehen kann?
Wo gehobelt wird, da fallen Späne, und wo feste gekaut wird,
wird auch etwas Amalgam abgekaut. Der Druck, den die Zähne beim
kauen tagsüber ausüben, summiert sich am Tag auf ganze Tonnen!
Meint es Ihr Zahnarzt mit Ihnen gut und poliert er die Plombe
öfter? Was passiert mit dem „Polierstaub".
beim Entfernen der Plombe
Wenn der Zahnarzt die Turbine anschaltet, wird die Füllung in
tausend Teile zerfetzt (die Reste findet man noch Tage später im
Mund), und zum Teil so stark erhitzt, daß das Quecksilber
verdampft.
Feststellung der Vergiftung
Die Krankenbefragung (Anamnese)
Treffen einige der oben genannten Symptome auf Sie zu? Haben
Sie seit vielen Jahren viele Plomben im Mund?
Können andere Ursachen für Ihre Symptome ausgeschlossen
werden? (Müdigkeit z. B. Schilddrüsenprobleme oder andere
Hormonschwankungen. -- Kopfschmerzen doch eher von der
schlechten Sitzhaltung und der Nackenverspannung – oder ärgert
Sie Ihr Chef? Denken Sie bei Antriebslosigkeit, Depressionen und
Schlafstörungen auch an andere Auslöser – die meisten Menschen
wollen schwere Belastungen des Gemüts einfach nicht wahrhaben.
Aber Ihnen sei gesagt: Diese werden nicht durch die
Quecksilbersanierung geheilt, sondern nur durch Lösung Ihrer
Probleme!)
Bitte lassen Sie sich nicht von anderen hysterisch machen.
Bitte bewahren Sie Ihren kühlen Kopf und benutzen Sie den
gesunden Menschenverstand.
DMPS-Test
Intravenös
Wenn Sie Sicherheit über eine Vergiftung haben wollten
...........
Die Vergiftung stellt man mit einem DMPS-Test fest.
DMPS (auf Deutsch: 2,3-Dimercapto-1-propansulfonsäure) hat
die deutsche Arzneimittelzulassung zur Therapie von klinisch
manifesten chronischen und akuten Vergiftungen mit Quecksilber
(anorganische und organische Verbindungen, Quecksilberdampf und
metallischem Quecksilber), sowie bei chronischen Vergiftungen
mit Blei.
Die chemischen Eigenschaften von DMPS das Quecksilber im Blut
an sich zu binden und über die Niere auszuscheiden werden für
den Test genutzt.
Testverlauf:
Schritt 1: am Morgen in der Arztpraxis muss man auf die
Toilette gehen und Urin lassen (ca. 150ml) (Probe 1).
Schritt 2: Anschließend wird das DMPS intravenös gespritzt.
Außerdem erhält der Patient mindestens 0,5 l Wasser zum trinken.
Schritt 3: nach ca. 45 Minuten wird eine zweite Urinprobe
genommen. (Probe 2).
Die beiden Urinproben (Probe 1 + 2) werden an ein Labor
geschickt, daß den Urin auf Quecksilber untersucht. Außerdem
werden weitere bestimmte Werte bestimmt. ("Kreatinin-Clearance",
Zink,
Selen, Kupfer).
Aus diesen Werten kann der Fachmann ablesen, wie stark der
Mensch vergiftet ist. Allerdings ist diese Methode ungenau. Es
kann - von der Methodik gesehen - lediglich der
Blutquecksilbergehalt bestimmt werden. Wie viel im Körper in
Nieren, Gehirn etc. gespeichert ist, kann man nur ahnen. Da aber
im Körper ein so genanntes "Fließgleichgewicht" (bestimmten
Substanzen reichern sich nach festen Regeln in dem einen Organ
mehr oder weniger an - also das eine Organ speichert mehr vom
Quecksilber als das andere) besteht kann aus hohen Blutwerten
auf hohe Körperbelastungswerte geschlossen werden.
Kaugummi-kau-Test
Vor einigen Jahren wurde an der Universität Tübingen eine
Studie veröffentlicht, daß durch Kaugummikauen Amalgam aus den
Füllungen gelöst wird und sich das Amalgam im Speichel
wiederfindet.
Man hat von Probanden die mehrere Amalgamfüllungen haben,
Speichelproben (Probe 1) entnommen (ca. 10 ml). Daran im
Anschluß gab man diesen Menschen ein Kaugummi zu kauen und
entnahm, nachdem ordentlich auf dem Kaugummi - und damit auf den
Amalgamfüllungen - herumgekaut wurde, eine weitere Speichelprobe
(Probe 2).
Aus beiden Proben (1 und 2) bestimmte man den
Quecksilbergehalt des Speichels.
Das Ergebnis: In der zweiten Probe (nach dem Kauen) war der
Quecksilbergehalt deutlich höher als in der Probe vor dem Kauen.
Welche Schlüsse kann man also aus dieser Studie ziehen?
- Durch Kauen wird mehr Quecksilber aus den Füllungen
gelöst als ohne Kauen.
- Die Füllungen sind also nicht "bombenfest" und können
demzufolge auch als der möglichen Quellen für eine
Quecksilberaufnahme im Körper dienen.
Neben methodischen Fehlern in der Arbeit (deswegen wurden sie
von den Zahnärzten gescholten und geächtet) haben die Forscher
nicht den Kernpunkt der Amalgamkrankheit erkannt (deshalb wurden
sie von den Naturheilkundlern geschmäht).
Aus dem Studienergebnis kann man höchstens entnehmen, daß
Amalgam durch Kauen vermehrt aus Zahnfüllungen freigesetzt wird.
Wichtig: Man kann aus dieser Studie keinesfalls entnehmen,
wie stark der einzelne Mensch belastet ist. Bestenfalls kann man
aus dem Test entnehmen, ob man persönliche beim Kauen viel oder
wenig Amalgam freisetzt. Ebenfalls sagt die Studie natürlich
nichts über die individuelle Krankheits-Situation des einzelnen
Menschen aus.
Meine Meinung: Es ist für den kranken Menschen nicht wichtig
zu wissen, wie viel Amalgam aus den Zähnen herausgelöst werden
kann.
Viel wichtiger ist es zu wissen, wie stark der eigene Körper
belastet ist. Denn die Körperbelastung entscheidet über das
Auftreten von Krankheitssymptomen.
Aus diesem Grund ist der Kaugummitest für die Diagnostik der
persönlichen Belastung völlig ungeeignet. Allerhöchstens kann
der einzelne Mensch erfahren, ob seine Zähne beim Kauen viel
oder wenig Amalgam freisetzen.
Das Studiendesign gibt auch keine Auskunft darüber, ob nicht
andere elektro-chemische Prozesse (Elektrolyse etc.) bei
entsprechendem Säurewert (pH-Wert) im Mund zu einer erhöhten
Belastung führen können.
die Haar-Mineralanalyse
Schwermetalle lagern sich auch in den Haaren ab. Da die Haare
langsam wachsen - über Monate - gibt die Analyse einen Status
der letzten Monate ab. Die Haarmineralanalyse eignet sich also
als Langzeitbeobachtung.
Durch Analyse einzelner Haarsegmente (die Haarspitzen sind
alt, das Haar nahe der Wurzel ist neu) kann man allerdings akute
Belastungsspitzen erkennen. Wenn Sie sich eine Zeit von
Japanischen Thunfisch mit einer sehr hohen Quecksilberbelastung
ernähren könnte man das als "Bande" in der Segmentanalyse
erkennen. Da aber das Haarwachstum je nach Individuum sehr
unterschiedlich ist, ist die Zeitbestimmung auch sehr ungenau.
Die Haar-Mineralanalyse ist für die Feststellung der
Körperbelastung völlig ungeeignet. Sie kann lediglich darüber
Aufschluß geben, ob der Mensch mit Quecksilber (und anderen
Schwermetallen) belastet ist, und ob es bestimmte Zeiträume
gibt, in denen eine hohe Belastung aufgetreten ist.
sonstige Tests
Mancherorts werden die Elektroakupunktur nach Voll (EAV), die
Bioresonanztherapie oder die Kinesiologie genannt.
Ich persönlich vertraue in diesem Fall mehr der
schulmedizinischen Chemie. Bitte denken Sie immer dran, daß es
ganz leicht ist, bei Ihnen eine Vergiftung anzunehmen
(Kunststück - fast 100% der Bevölkerung haben ja auch
Amalgamfüllungen). Der Untersucher wird also mit "tödlicher
Sicherheit" bei Ihnen Amalgam diagnostizieren. Aber: sind Sie
wirklich vergiftet?
-
Gibt es eine Quecksilberallergie?
Die Krankenkassen verlangen das Vorliegen einer
Quecksilberallergie, wenn sie die Zahnsanierung bezahlen sollen.
Definition einer Allergie
Nach derzeitigem Verständnis eine Überreaktion auf
körperfremde Reize.
Der Begriff Allergie ist im Sprachgebrauch einer Wandlung
unterworfen. Der "Namensgeber" des Wortes "Allergie" hat vor 80
Jahren noch andere Vorstellungen gehabt.
wie wird eine Allergie festgestellt
lokale Allergie:
Einmal durch einfache Betrachtung z. B. der Mundschleimhaut.
Der Zahnarzt oder der Allergologe müßte bescheinigen, daß die
Mundschleimhaut im unmittelbaren Kontaktbereich der
Amalgamfüllung verändert ist. Die zweite Möglichkeit wäre ein
Provokationstest. Hierzu müßte eine Amalgamzubereitung auf die
Schleimhaut aufgebracht werden und der "Erfolg" der Testung nach
einiger Zeit durch einen Allergologen begutachtet werden.
Aber: eine Amalgam-Kontaktallergie ist extrem selten!
systemische Allergie:
Durch die Bestimmung von Blut-Antikörpern und durch
Allergietests, die über die Haut vorgenommen werden. Bei Nasen /
Lungenallergikern (Heuschnupfen / allergisches Asthma) könnte
auch ein Inhalations-Provokationstest vorgenommen werden.
Insbesondere bei allergischem Asthma könnte man die Abnahme der
"1-Sekunden-Kapazität" durch eine Untersuchung namens "Spirometrie"
feststellen.
Eine Quecksilberallergie ist extrem selten!!! Demzufolge
werden sich die Kassenverantwortlichen auch mit der "korrekten"
Ausrede, daß ja keine Allergie vorliegt, aus der Verantwortung
stehlen.
Um es nochmals zu wiederholen: Die Quecksilberkrankheit ist
eine Vergiftung und keine Allergie!
-
Was sagen die "Verantwortlichen" zum Amalgam-Problem?
das Bundesgesundheitsamt (1992) und Empfehlung der
Zahnärztekammer
Im Jahre 1992 wurde vom damaligen Bundesgesundheitsamt eine
Verordnung erlassen, die folgende Verbote vorsah:
- Es darf kein Amalgam gelegt werden bei
Nierenkrankheiten
- Es darf kein Amalgam gelegt werden bei Schwangeren
- Es darf kein Amalgam gelegt werden bei Kindern unter
3 / 6 Jahren
- Es darf kein Amalgam gelegt werden bei stillenden
Müttern
Die Gründe für die Verbote habe ich schon weiter oben
aufgeführt. Alle anderen Menschen dürfen weiterhin mit Amalgam
„versorgt" werden.
In letzter Zeit scheint die neue Bundesregierung (Schröder)
allerdings eine Kehrtwende in der Politik zu betreiben. Warten
wir es ab................
die Industrie
Der größte Hersteller von Zahnamalgam hat sich vor einigen
Jahren aus dem (sicherlich profitablen) Geschäft zurückgezogen.
Es ist natürlich reine Spekulation -–aber wollte er
Schadenersatzprozessen aus dem Weg gehen?
und was sagen andere Länder dazu?
In Japan ist Amalgam bereits verboten. Auch die
Skandinavischen Länder (Dänemark, Schweden, Norwegen) planen den
Ausstieg.
-
Muß man eigentlich das Amalgam sofort entfernen?
Das kommt darauf an ................ sprach König Salomon
..................
Generell gilt: irgendwann sollte das Amalgam ganz sicher
entfernt werden.
Aber Sie sollten verschiedene Fälle unterscheiden.
- Sie sind gesund - Ihnen fehlt nichts - nur: Sie haben
Amalgamfüllungen
Don`t Panic! Entweder Sie haben sehr wenig Amalgamfüllungen -
und diese auch erst kurze Zeit, oder Sie haben eine Konstitution
wie ein Schlachtroß. In diesen Fällen sollten Sie im Rahmen
eines sowieso jährlichen zahnärztlichen Check-ups Ihre Plomben
kontrollieren lassen. Ist eine Füllung nicht mehr gut - dann
lassen Sie sie durch ein Inlay, Krone etc. ersetzen. Weitere
Maßnahmen (wie z. B. DMPS Test) sind zu diesem Zeitpunkt
unnötig.
- Sie sind gesund, weiblich und möchten in der nächsten
Zeit ein Kind haben.
Quecksilber kann über den Mutterkuchen (Plazenta) auf das
Kind übertragen werden. Der "Quecksilbergehalt" des Kindes
korreliert mit der Anzahl der Füllungen der Mutter! Sie sollten
sich rechtzeitig testen lassen, damit Sie erfahren, ob und wie
stark Sie belastet sind.
KEINESFALLS Testen oder gar Sanieren unmittelbar vor der
Zeugung oder während der Schwangerschaft / Stillzeit.
Bei stärkerer Belastung sollten Sie den Kinderwunsch etwas
zurückstellen und sich erst sanieren lassen. Bei schwacher
Belastung spricht nichts gegen eine Schwangerschaft. Die
Sanierung kann dann später (nach Abschluss der Stillzeit)
erfolgen.
- Sie sind gesund, weiblich und Sie stillen gerade
ein Kind
Hände Weg von der Sanierung oder vom Test! Sowohl der
Test als auch die Sanierung sind jetzt nicht angezeigt.
- Sie sind krank - und wissen nicht genau, ob Sie
vergiftet sind oder nicht.
Lassen Sie sich beraten. Vielleicht kommt Ihre Krankheit ja
von ganz wo anders her? Eine solide schulmedizinische Diagnostik
ist nicht zu verachten. Vielleicht sind Sie nach Behandlung der
Grundkrankheit ja gar nicht mehr krank?
Nur wenn bei der Diagnostik nichts gefunden wird, sollten Sie
sich testen lassen.
- Sie sind krank und sind nach DMPS - Testung geringfügig
bis mittelstark mit Quecksilber belastet
Lassen Sie eine Amalgamsanierung vornehmen. Parallel dazu
nehmen Sie bitte hochdosiert Zink,
Selen und anderen
Antioxydantien wie Vitamin E und
Vitamin C ein.
(Insbesondere 2 bis 3 Tage vor und nach dem zahnärztlichen
Eingriffen.)
Außerdem sollten Sie regelmäßig das Quecksilber mit DMPS aus
dem Körper entfernen lassen.
- Sie sind schwer krank und sind nach der DMPS-Testung
stark bis sehr stark mit Quecksilber belastet
ACHTUNG: In diesem Fall ist es vorläufig wichtiger, die
Körperbelastung mit Quecksilber zu verringern. Die Therapie ist
die regelmäßige Injektion (alle 4 bis 6 Wochen) von DMPS.
Alternativ dazu kann auch über den Mund DMSA gegeben werden
(wirkt nicht ganz so stark wie DMPS). Denken Sie an die
ständige hochdosierte Einnahme von
Zink,
Selen und anderen
Antioxydantien wie Vitamin E und
Vitamin C. Die erlaubten
Dosierungen stehen auf jeder Packungsbeilage.
Erst wenn sich Ihre Laborwerte (DMPS-Urintest) halbwegs
verbessert haben sollten Sie eine Zahnsanierung vornehmen
lassen.
Begründung: Der schwer kranke - hoch belastete Mensch kann
auf die zusätzliche Quecksilberaufnahme während der Sanierung
(alle Schutzmaßnahmen garantieren keinen 100% Schutz!) mit einer
massiven Verschlechterung seiner Gesundheit reagieren.
-
Das Entfernen des Amalgams
Vor dem Entfernen des Amalgams müssen Sie zunächst
entscheiden, ob sofort alles herausgenommen werden soll, oder ob
das Amalgam erst chemisch ausgeleitet werden muß (siehe dort).
das mechanische Entfernen
Zunächst muss das Amalgam vollständig aus den Zähnen
herausgebohrt werden. Der Zahnarzt sollte einen langsamen Bohrer
verwenden (Durch Reibungshitze der ganz schnellen Turbinen
verdampft auch Amalgam).
Schutzmaßnahmen
Damit die Amalgambrösel nicht in den Mund reinfallen und etwa
später verschluckt werden, wird die Mundhöhle mit einem
speziellen Latextuch ausgekleidet, dass nur den zu behandelnden
Zahn freilässt. Außerdem muss mit einem leistungsstarken
Absauger der gesamte "Dampf" aus dem Mund abgesaugt werden. Der
Quecksilberdampf ist sehr viel giftiger als das elementare
Quecksilber. Quecksilberdampf wird über die Lunge sofort und zu
praktisch 100% in den Körper aufgenommen.
das "natürliche" Entfernen des Amalgams
Sollten Sie etwa darauf warten, dass der Körper sich selbst
heilt? Kein Problem! Amalgam hat im Körper eine „Halbwertszeit"
von 18 bis 30 Jahren.
In nur 18 (30) Jahren hat der Körper die Hälfte des heute
vorhandenen Quecksilbers abgebaut
In nur 36 (60) Jahren hat der Körper drei Viertel des heute
vorhandenen Quecksilbers abgebaut
In nur 54 (90) Jahren hat der Körper Sieben /Achtel des heute
vorhandenen Quecksilbers abgebaut
Wer es eiliger mit seiner Genesung hat, muss sich um
Alternativen kümmern.
Dass Amalgam langfristig aus dem Gebiss entfernt gehört -
keine Frage.
-
Reicht das bloße Entfernen des Zahnamalgams ohne
Ausleitung?
Das kommt darauf an..... Sind sie gesund - haben keine
Probleme gesundheitlicher Art - wahrscheinlich. Sind Sie krank
und wissen nicht genau, woher die Krankheit kommt? Als
allererstes die Belastung mit Quecksilber messen. Ist die
gering, dann sollten Sie zunächst nach anderen
Krankheitsursachen suchen. Das Amalgamproblem kommt dann
sicherlich erst an zweiter Stelle.
-
Ist man nach "saniertem" Gebiß auch wirklich saniert?
Immer wieder höre ich, dass meine Patienten ihr Gebiss von
einem Zahnarzt vom Amalgam "sanieren" ließen. Und Ihnen wurde
gleich auch noch mitgeteilt, dass jetzt alles in bester Ordnung
sei.
An anderer Stelle habe ich geschrieben, dass es viele Jahre
dauert, bis das Quecksilber auch wirklich ausgeschieden ist. Von
einer echten „Sanierung" kann durch bloßes Entfernen also nicht
die Rede sein. Lassen Sie sich nicht vera......lbern.
Amalgam als Unterbau von Kronen
Es war früher üblich (und soll es auch heute gelegentlich
noch sein), dass als Unterbau von Kronen einfach schon
vorhandenes Amalgam belassen wurde. Die Begründung: es ist ja
vollständig abgeschlossen. Seien Sie also nicht sicher, wenn Sie
eine Krone haben - es könnte ja etwas drunter versteckt sein.
Erst kürzlich habe ich so einen Fall aus meinem unmittelbaren
Bekanntenkreis wieder erfahren dürfen.
vollständiges Ausbohren des Amalgams?
Es genügt nicht, nur das reine Amalgam herauszubohren. Die
Schwermetalle lösen sich im Körpermilieu und wandern auch in das
umgebende Zahnbein ein. Man kann das selbst gut an den
verfärbten Zähnen erkennen. (Sicherlich ist es Ihnen schon
aufgefallen, dass Zähne mit alten Amalgamfüllungen anders
aussehen als Zähne mit neuen Amalgamfüllungen?)
verfärbte Zähne?
Quecksilber dringt im Laufe der Jahre auch in den Zahn direkt
ein. In diesem Fall sehen die Zähne verfärbt aus. Hier muss der
Zahn soweit ausgebohrt werden, dass keine Verfärbung mehr
sichtbar ist. Das kann allerdings soweit gehen, dass das
verbleibende Zahngerüst so klein und schmal wird, dass eine
Versorgung mit einer Vollkrone notwendig ist.
Kontrolle des Körper - Quecksilbergehaltes mit DMPS
Der einzige, mit bekannte, halbwegs sicher Test mit dem man
feststellen kann, wie stark der Körper belastet ist, ist der so
genannte DMPS - Test. (Es wird dazu eine Substanz gespritzt, die
mit Schwermetallen – nicht nur mit Quecksilber – eine unlösliche
Verbindung eingeht, und dann über die Niere / Urin ausgeschieden
wird.)
Aus der Messung der Schwermetalle im Urin und Vergleichung
der Messwerte mit dem Urin vor der Injektion des DMPS können
Rückschlüsse auf die Körperbelastung mit Schwermetallen /
Quecksilber gezogen werden.
Allerdings gibt dieser Test auch nur ein ungefähres Bild der
Belastung ab.
Von anderen Testmethoden die vielerorts propagiert werden
halte ich nichts.
-
sonstige Begleittherapie
regelmäßige DMPS - Tests, auch aus therapeutischen Gründen
vgl. oben.
Spurenelementsubstitution vor, während und nach der
Sanierung.
Für die begleitende Therapie sind im wesentlichen 2
Mineralien / Spurenelemente zu empfehlen.
Das erste ist das Selen.
Selen gehört im Körper zu einem Entgiftungssystem. Außerdem hat
es die Eigenschaft, sich mit Quecksilber zu einem unlöslichen
Quecksilber-Selenit-Komplex zu verbinden.
Das zweite Mineral ist das Zink.
Zink verdrängt das Quecksilber aus den Bindungsstellen im
Körper.
Wenn Sie eine Entgiftung mit DMPS vornehmen lassen, ist die
Gabe von Zink doppelt wichtig. Das DMPS hat die in diesem Falle
unangenehme Eigenschaft, nicht nur Quecksilber zu binden,
sondern auch noch andere Schwermetalle – so auch Zink -- und es
somit dem Körper zu entziehen.
Bei der Entgiftung ist es also doppelt wichtig Zink
einzunehmen. Zum einen zur Verdrängung des Quecksilbers, und zum
Anderen, weil Zink durch das DMPS ausgeschwemmt wird.
Die Dosierung der Spurenelemente muss individuell angepasst
werden (notfalls auch nach Blut-Laborwerten.) Als täglichen
Mindestbedarf sehe ich bei Selen 100 mcg und bei Zink ca. 15 bis
20 mg. Während einer Ausleitungsphase mit DMPS ist der Bedarf
mit Sicherheit viel (doppelt / dreifach) höher. Bedenken Sie,
dass DMPS Schwermetalle bindet - also auch das "gute" Zink.
Da Quecksilber auch das Immunsystem schädigt, empfehle ich
zusätzlich:
Vitamin C und Vitamin E
Vitamin C sollte in
einer Dosierung von ca. 1 bis 2 Gramm tgl. eingenommen werden.
Damit haben Sie ihren Bedarf mit hoher Wahrscheinlichkeit
gedeckt.
Vitamin E kann nach
einigen Studien problemlos in einer Dosierung von 500 mg (0,5
Gramm) tgl. über Jahre eingenommen werden.
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Die Alternativen zum Amalgam
Goldkrone oder Goldinlay
Es ist nicht alles Gold was glänzt! Sie sollten Wissen, dass
reines Gold (24kt.) nicht für die Zahnversorgung geeignet ist,
da es zu weich für die gewaltigen Kräfte unseres Gebisses ist.
Das Zahngold besteht aus einer Mischung aus Gold, Silber,
Platin, Palladium und Kupfer. Allerdings sind die jeweiligen
Anteile - und damit die Qualität der Krone - sehr
unterschiedlich.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie sich nur Goldkronen oder
-Inlays der besten (leider auch teuersten) Qualität einsetzen
lassen.
Die Goldkrone / das Goldinlay lässt sich natürlich noch mit
Keramik / Porzellan verblenden.
Das keramische Inlay / die keramische Krone
Das computergefräste Cerec-Inlay oder das im Labor
hergestellte Inlay.
Das Kunststoffinlay
ist im Kaubereich (insbesondere der Backenzähne) nicht zu
empfehlen, da viel zu weich für die hohen Bisskräfte. Im
Seitenzahnbereich können Kunststoffinlays bei fachgerechter
Arbeit viele Jahre halten.
Palladiumkronen
Absolut out! Möglicherweise ist Palladium sogar schlimmer als
Quecksilber.
Kunststoff
Zunächst hoch gepriesen - stellt sich jetzt langsam eine
Ernüchterung ein. Kunststoff ist aufgrund seiner Eigenschaften
nur in bestimmten Bereichen (fern von den Kau und Bissflächen)
für die dauerhafte Zahnversorgung geeignet.
Bewährt hat sich Kunststoff im seitlichen Zahnbereich -
abseits der Kauzone. Kunststoff ist zu weich um dem Aufbiss
stand zu halten. Er bröselt sofort weg. Eine weitere unangenehme
Eigenschaft des Kunststoffes ist, dass er mit der Zeit
schrumpft. Das bedeutet, dass der Randschluss mit dem Bohrloch -
also die Dichtigkeit - nicht mehr gewährleistet ist. Karies kann
einwandern!
Die Verarbeitung von Kunststoff erfordert Sorgfalt und
Fingerspitzengefühl. (hoffentlich hat das auch jeder Zahnarzt)
und es dauert länger, bis eine Füllung gelegt ist (Ein Grund,
warum eine Kunststofffüllung nicht zum Nulltarif zu haben ist!).
Der Kunststoff ist beim Legen feuchtigkeitsempfindlich. Deshalb
muss die Bohrstelle peinlich sauber und trocken sein. Wer beim
Legen der Kunststofffüllung sehr schnell ist, dürfte kaum der
Beste sein.
Und noch etwas: Über die Giftigkeit der ausgedünsteten Dämpfe
oder die Brösel während der Verarbeitung einer Kunststofffüllung
hat sich meines Wissens noch niemand Gedanken gemacht.
Keramik
Keramik besteht aus Siliziumdioxyd, Korund, Leucit, Mullit
und Pottasche. Eine Keramikkrone kann in der Farbe exakt auf das
Gebiss des Patienten angepasst werden. Allerdings hat Keramik in
der Herstellung den "Schönheitsfehler" dass es beim Brennen
schrumpft. Das muss der Zahnarzt "vorhersehen" und mehr vom Zahn
wegfräsen. Durch dieses Nacharbeiten ist eine Keramikkrone
niemals so passgenau wie eine Goldkrone.
Generell gilt
Ein pauschal für jeden Patienten geeignetes Material gibt es
- leider - nicht.
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Kann man nach dem Ausbohren des Amalgams sofort eine Krone
einsetzen. Sollten alle Amalgamfüllungen auf einmal entfernt
werden?
Häufig wird empfohlen, erst wochenlang nach der Ausbohren des
Amalgams Zementfüllungen zu verwenden und erst sehr viel später
(teilweise 6 Monate und mehr) eine endgültige Versorgung mit
einer Goldkrone vornehmen zu lassen.
Allerdings kann ich das persönlich nicht ganz nachvollziehen
(auch wenn es von den "Hardlinern" immer gefordert wird).
Wenn alles Amalgam in einer Sitzung entfernt wird, großzügig
auch die Zahnverfärbungen mit entfernt worden sind, kann ich
nicht einsehen, warum es zu etwaigen Interaktionen (im Mund) mit
dem Gold kommen soll.
Das im Körper oder in den Zähnen / Zahnwurzeln verbliebene
Amalgam kann es jedenfalls nicht sein. Je nach Vergiftungsgrad
dauert es nämlich viele Monate oder gar Jahre, bis die
Körperbelastung wieder ein halbwegs normales Maß erreicht hat.
Und sollen Sie so lange auf eine haltbare, kariessichere
Versorgung der Zähne verzichten?
Anders sähe es natürlich aus, wenn ein Zahn nach dem Anderen
"Saniert" wird. Die Argumentation der Verfechter dieser
Salami-Methode argumentieren mit einem "Amalgam-Schock" beim
Entfernen vieler Füllungen.
Allerdings: Wenn ein Mensch so schwer belastet ist, dass er
dadurch einen Amalgam-Schock bekommen soll, dann ist es meines
Erachtens ein Riesenfehler ihm zuerst das Amalgam zu entfernen.
Diesem schwer kranken Mensch muss zuallererst die
Körperbelastung gesenkt werden. Das erreicht man nur durch
wiederholte DMPS - Gaben. Erst wenn der Körper einigermaßen
entgiftet ist, wird dieser schwer belastete Mensch eine
zusätzliche Belastung durch das Entfernen des Amalgams ertragen.
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Ausleitung mit homöopathischen Mitteln
Lassen Sie sich auch keine Märchen erzählen, man könne
homöopathisch mit Mercurius solubilis ausleiten. Wer das
behauptet hat überhaupt keine Ahnung von Homöopathie. Mercurius
solubilis würde homöopathisch nur wirken, wenn die Symptomatik
des Menschen auf das Arzneimittelbild von Mercurius in
Ähnlichkeit zutrifft (ähnliches mit ähnlichem heilen - oder
similia similibus curentur).
anderer Quellen hier:
Das ist aber in der Praxis nur in höchst seltenen Fällen so.
Außerdem wusste schon der alte Hahnemann (der Begründer der
Homöopathie) vor über 150 Jahren schon, dass
Quecksilbervergiftete (und auch durch andere Substanzen
vergiftete) äußerst nachteilig auf die Gabe des gleichen
homöopathischen Mittels reagieren. Eine Erfahrung, die viele
Vergiftete leidvoll bestätigen können.
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Bioresonanztherpie und EAV (Elektroakupunktur nach
Voll)
Wenn ich jemals Erfolge von diesen Behandlungsformen gesehen
hätte, würde ich mir sofort so einen Apparat kaufen ..........
Nach den Berichten meiner Patienten ist die Behandlung teuer
- und wirkungsarm (um das Wort wirkungslos zu vermeiden).
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Kosten und Erstattungsmöglichkeiten der Behandlung und
Sanierung
Die Kostenerstattung einer Zahnsanierung bei Vergiftung ist
ein Problem.
Prinzipiell sind die Krankenkassen für Schäden einer
Behandlung mithaftbar, da juristisch gesehen der Patient zwar
direkt zum Zahnarzt geht, der Zahnarzt aber gleichzeitig einen
Vertrag mit der Krankenkasse über die Kostenübernahme hat. Wenn
die Zahnkassenärztliche Versorgung eine Versorgung mit Amalgam
vorsieht, ist die Krankenkasse als direkter Vertragspartner auch
an der "Entsorgung" von schädlichem Material beteiligt.
Die Krankenkassen negieren jedoch das Vorliegen einer
Amalgamvergiftung.
Von Seiten der Krankenkasse wird für die Kostenübernahme das
Vorliegen einer Amalgam-Allergie gefordert. Echte
Amalgam-Allergien sind aber sehr selten. Es liegt meistens eine
Vergiftung vor!. Demzufolge kann der Allergologe auch keine
Allergie finden. Also bleiben Sie auf Ihren Kosten sitzen.
Der Argumentation, dass eine Vergiftung vorliegt, wird man
nicht oder nur höchst selten folgen.
Gehen Sie davon aus, dass Sie alles selbst zahlen müssen -
und freuen Sie sich über jeden Zuschuss. Allerdings heißt dass
nicht, dass Sie jetzt gleich resignieren sollen. Kämpfen Sie für
Ihr Recht und für Ihre Gesundheit.
Kosten des DMPS - Tests
Zunächst müssen Sie erst mal einen Arzt finden, der den Test
anbietet. (gar nicht so leicht!).
Ein gründlicher Arzt wird sich Ihre Krankengeschichte
anhören, sie körperlich untersuchen und Ihnen dann eine
Empfehlung (Test ja oder nein, weiteres Vorgehen etc.) geben.
Da "Zeit = Geld" ist, und komplizierte Krankheitsgeschichten
nun mal aufwändiger sind, sollten Sie höhere Beträge für die
Krankengeschichte und das Erstellen eines Therapieplanes
einkalkulieren.
das Medikament DMPS
Eine Ampulle DMPS kostet rund 45,-- bis 50,-- Euro
Im Laufe einer echten Amalgamsanierung kommen sicherlich
mehrere Ampullen / Kapseln auf Sie zu. Es lohnt dann schon die
etwas größere Packung. Eine etwas preiswertere Alternative -
leider nicht ganz so wirkungsvoll ist die Gabe von DMSA. Es
dauert halt etwas länger.
die chemische Analyse des Urins
Es müssen mehrere Werte aus zwei Urinproben bestimmt werden.
Rechnen Sie mit ca. 80,-- € für die Laborkosten.
Eine Urinanalyse ist sicherlich nicht nach jeder DMPS / DMSA
- Gabe notwendig. Rechnen Sie mit Kontrollen im 1/4 -
Jahresabstand.
Kosten eines Kautests
Rechnen Sie mit ca. 50,-- € bis 75,-- €
Kosten eines Haartests
Ich kann Ihnen nur ungefähre Werte angeben! Rechnen Sie mit
ca. 75,-- bis 100,-- Euro
Zahnarztkosten
Das ist sicherlich mit Abstand der größte Brocken. Je Krone /
Inlay dürften locker 500,-- fällig sein. Wenn noch ein aufwendig
zu legender Kofferdam notwendig ist dürfte der genannte Betrag
nochmals kräftig steigen.
Weitere Medikamentenkosten
Wie schon erwähnt, ist es sinnvoll bestimmte Spurenelemente
zusätzlich einzunehmen. Das sind in erster Linie
Zink und
Selen.
Es gibt verschiedene hochwertige Präparate in der Apotheke zu
kaufen. Lassen Sie sich einfach beraten. Doch Merke: nicht immer
ist das Billigste oder das Teuerste das Beste. Entscheidend ist,
daß Sie ihren täglichen Bedarf an Spurenelemente decken.
Insbesondere an den Tagen unmittelbar vor oder nach DMPS / DMSA
sollten Sie die absoluten Höchstdosen wählen.
Praktische Tips
Wollen Sie das Geld für eine Zahnsanierung zurückhaben? Das
dürfte schwierig werden. Erst vor kurzem (Stand: September 1999)
hat das höchste deutsche Sozialgericht einen Anspruch auf Ersatz
der Amalgamfüllungen durch Goldinlays abgewiesen, da es keinen
Anhalt für eine Vergiftung gibt. Interessant war es aber zu
hören, wie erleichtert die Kassenoberen und auch die Politiker
waren. Man hat so viel Geld gespart!
Trotzdem - die Zeiten wandeln sich - und gelegentlich
gerichtliche Meinungen auch:
Gezogene Zähne aufbewahren.
Vielleicht müssen die gezogenen Zähne irgendwann einmal auf
Quecksilber untersucht werden?
Testergebnisse aufbewahren (DMPS-Test, Allergie-Test etc.)
Ärztliche Atteste
Lassen Sie sich ärztliche Atteste über ihren
Gesundheitszustand vor und nach der Behandlung ausstellen.
Und wenn man kein Attest bekommt?
Geben Sie selbst eine Zustandsbeschreibung ihrer Gesundheit
vor und nach der Sanierung ab. Lassen Sie Freunde und Nachbarn
unterschreiben oder noch besser, lassen Sie Freunde und Nachbarn
sich schriftlich zu Ihrem Zustand äußern – mit Datum natürlich!
Auch das Datum eines Poststempels kann den Tages-Beweis sichern!
Das heißt: Sie müssen sich schon vor der Sanierung Ihren Zustand
bestätigen lassen!
Möchten Sie etwas von der Krankenkasse haben?
Bitte alles schriftlich einreichen! Nur das geschriebene Wort
hat Beweiskraft vor Gericht! Worte sind wie Schall und Rauch!
Und wie leicht kann sich der nette Sachbearbeiter nicht mehr an
besprochene Einzelheiten erinnern. --- Oder haben Sie etwa ein
Elefantengedächtnis? Im Notfall - und wenn Sie keine
schriftliche Auskunft bekomme - nehmen Sie in Anwesenheit einer
Begleitperson ein kurzes Protokoll auf (Ihr Name, Anschrift,
Datum, Ort des Protokolls und Inhalt des Gesprochenen -
Unterschrift nicht vergessen!). Das kann im Notfall vor Gericht
als Behelfsbeleg gelten.
Bewahren Sie alles auf!
Alle Quittungen aufbewahren (Arzt, Zahnarzt, Labor,
Fahrkosten, Tag der Fahren, Entfernung zum Arzt etc.). Im
Nachhinein läßt sich Ihr Aufwand nur noch ganz schlecht
nachweisen!
Wie oben schon besprochen, besteht Amalgam aus mehreren
Metallen (Quecksilber, Silber, Kupfer, Zinn, Zink).
Über die zum Teil extreme Giftigkeit dieser anderen Metalle
gibt es praktisch keine Untersuchungen. Warum eigentlich nicht?
Es gibt eine Erkrankung des Menschen, die
"Kupferspeicherkrankheit - Morbus Wilson" heißt. Durch eine zu
geringe Konzentration eines körpereigenen
kupfertransportierenden Eiweiß kommt es bei den Betroffenen zu
einer Leberzirrhose und zu einer Ablagerung des Kupfers in den
Gehirnstamm. Eine mögliche Erkrankung ist dann ein
Parkinsonkrankheit - ähnliches Erkrankungsbild.
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Internetlinks - besonders empfohlen:
Umweltmedizin / Toxikologie
Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte
e.V. Euskirchen
http://www.bbfu.de
oder -
http://www.zahn46.de
http://www.free.de/WiLa/derik/Amalgam.html
http://people.blinx.de/sems/
http://www.paracelsus.de/specials/r9705_am.html
http://www.umweltmedizin.de/members/Closed/ZfU24/Mueller.html
http://www.umweltmedizin.de/members/Closed/ZfU26/KongressArnold.html
http://www.citrobiotic.de/pages/amaguard/amaguard.html
http://www.dentist-online.de/amtox.html
http://www.home.fh-karlsruhe.de/~stmi0012/amalgam.htm
Ich empfehle Ihnen bei den folgenden Metacrawlern unter dem
Stichwort Amalgam + Vergiftung zu suchen:
http://www.suchen.com/
http://meta.rrzn.uni-hannover.de/
http://www.apollo7.de/
http://www.infomed.org/suche.html
Daunderer, Max: Handbuch der Amalgamvergiftung. ecomed
Verlag, Landsberg
Daunderer, Max: Amalgam: Patienteninformation. Sonderdruck
aus dem Handbuch der Amalgamvergiftung. 4. aktualisierte
Auflage. ecomed Verlag, Landsberg. 52 Seiten, ISBN
3-609-63490-1; ca. 15,-- DM.
Forth, Henschler, u.a.: Pharmakologie und Toxikologie. BI
Wissenschaftsverlag, ca. 150,-- DM
Abriel, Walter: Amalgam - in aller Munde. Wissenswertes zur
Vergiftung mit Quecksilber und anderen Schwermetallen. Karl F.
Haug Verl., Heidelberg, 1996. ISBN 3-7760-1555-1. 22,80
DM.
Daunderer, Max: Autoimmungifte- Psychogifte - Giftherde.
ecomed Verlag, Landsberg, 1997. ISBN 3-609-51240-7. ca. 28,--
DM.
Roller, E. u.a. Die Tübinger Amalgamstudie. I. Teil:
Feldversuch zum Quecksilbergehalt im Speichel von Personen mit
und ohne Amalgamfüllungen. II. Teil: Zusammenhang zwischen der
Quecksilberkonzentration im Speichel und bestimmten
Krankheitssymptomen. Arbeitskreis Umweltanalytik an
der Universität Tübingen, 1996, ungebunden in 2 Schnellheftern,
28,00 DM.
Auszüge aus dem Kieler Amalgamgutachten unter:
http://www.zan.cc/amalgamgutachtenindex.html, außerdem unter
der selben Seite Infos über
naturheilkundliche Zahnheilkunde
Umfangreiche Informationen über Amalgam,
Kieler Amalgam-Gutachten usw.
in der Schweiz:
Verein
Amalgam-Geschädigter Schweiz
Bundesgesundheitsamt: Amalgame in der zahnärztlichen Praxis,
eine Informationsschrift des BGA, Berlin 1992
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