Husten und Bronchitis
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Hausmedikation oder Antibiotika?
Bei Patienten mit einer einfachen, akuten Bronchitis, die keine
Vorerkrankungen im Bereich der Lungen oder Bronchien haben, genügt sehr
häufig eine Behandlung der Symptome. Man muß nur den Hustenreiz lindern
und den Auswurf des Schleimes fördern.
Eine Behandlung mit Antibiotika ist meistens entbehrlich, da ca. 90 %
aller Bronchitiden durch Viren hervorgerufen werden und auf Antibiotika
nicht ansprechen!
Insbesondere bei Fieber steigt Ihr Flüssigkeitsbedarf je Grad
Körpertemperatursteigerung um mindestens 0,5 Liter!
In der heutigen - stressigen - Zeit mit der immer größer werdenden
Angst um den Arbeitsplatz hat sich leider das "Ignorieren" der
Krankheitszeichen durchgesetzt. Verschleppte Bronchititen beeinträchtigen
sehr stark Ihr Wohlbefinden und mindern Ihre Leistungsfähigkeit. Ein paar
Tage Ruhe zu Hause helfen Ihnen langfristig gesehen mehr!
Im Vordergrund der Behandlung steht die Linderung des Hustenreizes.
Dies erreicht man auf pflanzlichem Weg mit Zubereitungen aus der
Eibisch-Wurzel (Althaea officinalis), Isländisch Moos (Lichen islandicus),
Spitzwegerich (Plantago lanceolata) oder der Wilden Malve (Malva
silvestris et neglecta)
Gute schleimlösende Eigenschaften haben die folgenden Heilpflanzen:
Thymian, Myrtol, Eukalyptusöl,
Efeublätterextrakt, Lungenkraut, Primelwurzelextrakt oder
Spitzwegerichkrautextrakte.
Bei Patienten, die sowohl Tags als auch Nachts Husten mit Auswurf
haben, muß das Verhältnis von schleimlösenden Mitteln zu den
hustenreizunterdrückenden Mitteln in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Hier sollte Tagsüber das schleimlösende und zur Nacht das
hustenreizlindernde Mittel gegeben werden.
Bei chronischer Bronchitis, starkem Fieber, Abwehrschwäche etc., oder
wenn die Behandlung nicht anschlägt, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht
werden.
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