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von
Andreas Jansen
Der gereizte Darm - Einbildung oder
ernstzunehmende Erkrankung? (Reizdarmsyndrom / Colon irritabile)
Allzu häufig lautet die Diagnose Reizdarm
(Reizdarmsyndrom), oder früher - vornehmer ausgedrückt - Colon
irritabile, nämlich dann, wenn der Patent durch die Mühle der
Diagnostik gedreht worden ist und kein anatomisch faßbarer
Befund entdeckt wurde. Diese Patenten sind gar nicht so selten,
wenn sie mit der Einleitung kommen: "Herr Doktor, Sie sind mein
letzter Versuch, bisher konnte mir niemand helfen."
Häufig haben sie eine wahre Odyssee hinter
sich. Sie sind zum technisch bestens ausgerüsteten Spezialarzt
gegangen und haben ihre Beschwerden geklagt. "Ich habe so
fürchterliche Blähungen. Egal, was ich esse, mir bekommt es
nicht. Häufig habe ich Durchfall, und dann bin ich wieder
tagelang verstopft. Mir ist zeitweilig auch übel. Mein Darm
verkrampft sich und ich leide häufig unter starken Schmerzen.
Ich habe andauernd Stuhldrang, aber dann kommt nur ganz wenig."
Nun wird eine große Palette diagnostischer
Verfahren durchgeführt. Manches scheint durchaus vernünftig, so
die Untersuchung auf verstecktes ("okkultes") Blut im Stuhl,
oder auch die Spiegelung des Dickdarms (Coloskopien) und die
Doppelkontrast-Röntgenuntersuchung. Vielleicht auch die
Untersuchung höherer Verdauungsorgane, wie die Magenspiegelung
("Gastroskopie"). Und wenn das Gerät vorhanden ist, gehört
natürlich die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane dazu.
Man kann vieles untersuchen, und wenn nichts
gefunden wird, kann der gesprächsorientierte Arzt auch noch den
Psychiater zu Rate ziehen. Aber auch der kann die
Bauchbeschwerden nicht eindeutig zuordnen. Vielleicht gibt er
den Rat: "Sie müssen ruhiger werden!" Am Ende ist der Patent
genauso schlau wie vorher. Wenn ihm die Ergebnisse eröffnet
werden, vielleicht mit den Worten. "Für ihre Bauchschmerzen
finden wir keinen plausiblen Grund. Es ist bei Ihnen alles in
Ordnung". Wenn der Patent dann fragt: "Was ist jetzt zu tun?",
bekommt er vielleicht die Antwort "Sie sollten sich gesund
ernähren."
Die Probleme werden vom Arzt natürlich nicht
bewußt bagatellisiert denn das sogenannte Reizdarmsyndrom galt
bisher nicht als eigenständige Krankheit. Erst 1998 wurde dieses
Krankheitsbild endlich entsprechend eingestuft und anerkannt.
Für die Behandlung des Reizdarmsyndrom habe
ich die Darmkur entwickelt:
Über Colitis ulcerosa gibt der
Croehnchenclub Auskunft
Selbsthilfegruppen
für das
Reizdarmsyndrom finden Sie hier:
Büchertipps
Reizdarm, was wirklich dahinter steckt.
von
Thilo Schleip, Gabi Hoffbauer |
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Taschenbuch - 96 Seiten - Gräfe u. U., Mchn.
Erscheinungsdatum: September 2001
ISBN: 3774232261 |
Laktose- Intoleranz. Wenn Milchzucker krank macht.
von
Thilo Schleip |
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Taschenbuch - 100 Seiten - Ehrenwirth Vlg.,
Bergisch
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 3431040276
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Magen
und Darm natürlich heilen.
von
Amrei Pfeiffer |
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Taschenbuch - 96 Seiten - Gräfe u. U., Mchn.
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 3774250251
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