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von Andreas Jansen

Reizdarmsyndrom / Colon irritabile

was früher als Colon irritabile bezeichnet wurde wird heutzutage als Reizdarmsyndrom RDS bezeichnet. Das RDS gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Gastroenterologie. Man schätzt, dass zehn bis zwanzig Prozent aller funktionellen Beschwerden ein Reizdarmsyndrom sind.

Symptome:

Abnorme Stuhlfrequenz, Abhang von Schleim, Blähungen oder das Gefühl eines aufgetriebenen Bauches sind Symptome, die die Verdachtsdiagnose Reizdarmsyndrom unterstützen.

Man unterscheidet in der Praxis zwischen drei Typen:

  • vorwiegende Verstopfung,

  • vorwiegend Durchfälle

  • abwechselnde Verstopfungs- und Durchfallphasen.

Oft kommt beim RDS eine Gleichzeitigkeit mit anderen funktionellen Beschwerden vor.

Die Diagnose Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Schwerwiegende andere Magen-Darm-Erkrankungen müssen vorher ausgeschlossen werden

Zu einer Diagnose gehören nach einer eingehenden Befragung über die Symptome natürliche eine Untersuchung des Bauches, das kleine Labor mit Blutbild und Blutsenkung oder das  CRP. Außerdem sollte ein Urinstatus erhoben werden, sowie ein Test auf unsichtbares Blut im Stuhl. Bei Durchfall werden auch die Elektrolyte, sowie die Leer und Bauchspeicheldrüsenenzyme bestimmt. Auch die Schilddrüsenhormone und der Blutzucker gehören dann zum Screening.

Letztendlich sollte der Stuhl auf bakterielle oder parasitäre Erreger untersucht werden. Auch eine Laktose-Intoleranz sollte ausgeschlossen werden.

Eine Darmspiegelung ist erst jenseits des 40. Lebensjahres sinnvoll, oder wenn in der Familiengeschichte ein Krebs des Darmes vorgelegen hat.

Für die Behandlung des Reizdarmsyndrom habe ich die Darmkur entwickelt:

Über die Colitis ulcerosa gibt der Croehnchenclub Auskunft

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