Wirkstoffe, die enthalten sein können:
verschiedene Glykoside (den
K-Strophanthin-Glykosiden ähnlich), darunter Adonitoxin,
Adonitoxol, Cymarin und das Flavonglykosid Adonivernith.
Eventuelle Wirkungen:
-
herzwirksam
-
harntreibend
-
leicht beruhigend
Heilanzeigen, von denen teilweise berichtet
wird:
Gegenanzeigen:
Zu Problemen kann es kommen, wenn
Adoniskraut - Präparate parallel mit Abführmitteln oder
Medikamenten mit Fingerhutglykosiden eingenommen
werden. Auch bei Kaliummangel ist die Gabe von Adoniskraut
kritisch zu prüfen.
Nebenwirkungen:
Bei vorschriftsmäßigem Gebrauch hat
Adoniskraut keine Nebenwirkungen. Die Einnahme größerer
Mengen (maximal 3 g eingestelltes Drogenpulver täglich
wurden als verträglich erkannt) kann zu
Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und auch Erbrechen führen.
Einige Möglichkeiten der
Anwendung/Dosierung:
Fertigpräparate aus der Apotheke, höchste
Einzelgabe 1 g, maximale Tagesdosis 3 g
Hinweis:
Die Pflanze ist giftig!
Historisches und Wissenswertes:
Nach der griechischen Sage wurde Adonis, der
schöne Jüngling, von einem Eber, den der eifersüchtige Gott
Mars gesandt hat, getötet. Aus dem Blut von Adonis, das auf
den Boden tropfte, wuchs das wunderschöne Adonisröschen.
In der Wirkweise ist das Adoniskraut dem roten Fingerhut
sehr ähnlich. Der Wirkungseintritt erfolgt beim Adoniskraut
jedoch schneller, ist aber weniger stark und hält nicht so
lange an wie beim Fingerhut.
Auch in der Homöopathie sind Potenzen aus dem Adoniskraut
bewährte Heilmittel (z.B. Schilddrüsenfehlfunktionen oder
Herzbeschwerden)
Botanische Beschreibung:
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculacea)
Bodenbeschaffenheit/Standort: trockene, warme Regionen,
Kalkböden
Erscheinung: 10-40 cm hohes Kraut, mehrjährig
Blätter: schmal, 2-4-fach gefiedert, stängelständig
Blüten: gelb, bis 7 cm Durchmesser, 10-20 Kronblätter,
Blütezeit April bis Mai (in dieser Zeit wird die Pflanze
auch gesammelt)
Bitte beachten Sie, dass auch pflanzliche
Arzneimittel nicht zum Dauergebrauch geeignet sind und
befragen Sie bei länger andauernden Beschwerden in
jedem Fall Ihren Arzt.
Weitere interessante Seiten zu den hier
beschriebenen Krankheitsbildern:
Herzwirksame
Heilpflanze Weißdorn,
NPSO (Schmerz- und Organtherapie),
Mineralien,
Kneippgüsse - auch
wertvoll bei Herzbeschwerden.
Bearbeitet von
Claudia
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