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Cistus incanus ssp. tauricus

Zum Cistus incanus habe ich in den mir vorliegenden Büchern keine Angaben gefunden. Die hier niedergeschriebenen Informationen sind ohne Gewähr aus etlichen Webseiten recherchiert, zusammengestellt und neu formuliert!

Der auffällig rosarot blühende Strauch gedeiht im warmen Mittelmeerraum, insbesondere in Griechenland. Zweige und Blätter werden verwendet. Nachdem Cistus incanus ssp. tauricus angeblich bereits seit über 2000 Jahren in der Erfahrungsheilkunde seinen Platz hat, wird das vielseitige Wirkungsspektrum von Cistus incanus ssp. tauricus mittlerweile auch wissenschaftlich erforscht und bestätigt.

Wirkstoffe, die enthalten sein können:

z.B. Polyphenole (durch Ähnlichkeit mit Vitaminen auch Vitamin P genannt); nur wenige andere Pflanzen weisen eine derart hohe Polyphenol-Konzentration auf wie Cistus incanus ssp. tauricus.

Eventuelle Wirkungen:

  • soll entgiftend wirken
  • kann abwehrsteigernd sein
  • unterbindet angeblich die unkontrollierte Zellvermehrung, anscheinend äußerst wirkungsvoller "Radikalenfänger" durch antioxidative Wirkung (wesentlich wirksamer als Vitamin C oder Vitamin E)
  • wirkt anscheinend antibakteriell, antiviral und pilzhemmend (dadurch geeignet, eine ausgewogene Keimbesiedlung des Körpers aufrechtzuerhalten)
  • kann entzündungshemmend und desinfizierend sein

Heilanzeigen, von denen teilweise berichtet wird:

  • zum Entgiften des gesamten Körpers, der Lymphe und der Gefäße
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Stabilisierende Wirkung auf Herz und Kreislauf
  • Hautprobleme, z.B. Akne und Neurodermitis, aber auch Schleimhautreizungen im Genitalbereich oder Hämorrhoiden, bei Dekubitus und Säuglings-Windelausschlag
  • entzündliche Vorgänge im Mund-, Hals- und Rachenraum, z.B. Mandelentzündung, Parodontose, Zahnfleischsaumentzündung, Prothesendruckstellen
  • Reduzierung von Mundgeruch oder zur Kariesprophylaxe (3-5 mal täglich gurgeln oder spülen)

Einige Möglichkeiten der Anwendung/Dosierung:

Cistus incanus - Tee:

1 TL Kraut mit kochendem Wasser überbrühen und nach höchstens 5 Min abseihen, da sich sonst ein bitterer Geschmack entwickelt. Die Tee-Anwendung wird empfohlen als geschmackvoller Durstlöscher, aber z.B. auch bei Akne oder um die antioxidative Wirkung als "Radikalenfänger" auszunutzen.

Cistus incanus - Absud:

Für Waschungen bei äußerlichen bakteriellen Infektionen (auch vorbeugend) werden ca. 10 g Blätter und Stängel in 100-200 ml Wasser gegeben, nach 5 Min Kochzeit abgekühlt. Nach dem Erkalten abseihen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Man liest, dass empfohlen wird, diesen wässrigen Extrakt ohne abzutrocknen auf der Haut trocknen zu lassen. (Nur jeweils soviel auf den Waschlappen gießen, wie für eine Waschung benötigt wird, da saubere Reste der Abkochung gekühlt ca. 48 Stunden für weitere Anwendungen aufbewahrt werden können).

Cistus incanus - Sitzbäder:

ca. 10 g Cistus incanus ssp. tauricus - Kraut in 100-200 ml Wasser 5 Min sieden und ins Badewasser abgießen; soll angeblich z.B. auch als Infektionsprophylaxe bei frisch entbundenen Müttern geeignet sein.

Hinweis:

Bitte beim Umgang mit Teeaufguss oder Absud etwas vorsichtig sein, da dunkle Flecken auf Kleidung oder Teppichen zurückbleiben können.

Tipps zum Ausprobieren:

Wenn Sie Lust auf einige neue Getränke haben, ist Cistus incanus - Tee die ideale Basis. Sie können ihn nach Geschmack mit Honig oder Zitrone abrunden - oder probieren Sie doch einfach mal einige gekühlte Kombinationen mit Fruchtsäften. Kräuterliebhaber können auch mit anderen Heilkräutern kombiniert aufgießen (z.B. Pfefferminze und, und und... Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt).
Und für die kalte Jahreszeit lohnt sich auch ein Versuch mit Glühweingewürzen. 
Viel Vergnügen beim Ausprobieren und Genießen.

Botanische Beschreibung:

Bodenbeschaffenheit/Standort: magnesiumreiche Böden, sonnige Hänge Südeuropas
Erscheinung: Strauch, bis zu einem Meter hoch
Blätter: eiförmig-lanzettlich
Blüten: rosarot

Weitere interessante Seiten zu den hier beschriebenen Krankheitsbildern:

Bronchitis 1 und 2, Erkältungen 1 und 2, Immundefekte, Neurodermitis, Vitamine, Vitamin C, Vitamin E

Bearbeitet von Claudia

Bitte beachten Sie, dass auch pflanzliche Arzneimittel nicht zum Dauergebrauch geeignet sind und befragen Sie bei länger andauernden  Beschwerden in jedem Fall Ihren Arzt. 

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Links

www.pandalis.de (stellt Cystus© her)

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