in Biomedicus [Home] [Neues] [Ticker] [Tipps bei Krankheiten] [Krankheiten behandeln] [Heilpflanzen für Krankheiten] [Heilpflanzen] [Psychologie / Verhalten] [Ernährung] [Sport und Bewegung] [Homöopathie] [Kneipp - Kur] [Vitamine, Vitalstoffe] [Kinder] [Frauen] [Männer] [Senioren] [Praxis] [Biomedicus-Kur] [Biomedicus-Shop] [kostenloser Newsletter] Grußkarten]

  Sie sind hier: Home < Heilpflanzen < Schachtelhalm, Zinnkraut
blebul1a.gif (1048 Byte) Die Kur bei Biomedicus
Darm - Kur
Arthrose - Kur
Ischias - Kur
Migräne - Kur
Neurodermitis -
Kur
Heuschnupfen und Allergie - Kur

Vital - Kur

blebul1a.gif (1048 Byte) sonstige interessante Seiten
blebul2a.gif (318 Byte) Fasten für Gesunde 1 u. 2
blebul2a.gif (318 Byte) Colon-Hydro- Therapie 1 und 2
blebul2a.gif (318 Byte) Darm gesund - Mensch gesund
blebul2a.gif (318 Byte) Kneippgüsse
blebul2a.gif (318 Byte) Wickel
blebul2a.gif (318 Byte) Arthrose 1 und 2
blebul2a.gif (318 Byte) Tipps bei Erkältung 1 und 2
blebul2a.gif (318 Byte) Homöopathie bei Erkältungen
blebul2a.gif (318 Byte) Husten/Bronchitis
blebul2a.gif (318 Byte) Schnupfen
blebul2a.gif (318 Byte) Immunsystem
blebul2a.gif (318 Byte) Depressionen
blebul2a.gif (318 Byte) Nervosität
blebul2a.gif (318 Byte) Migräne und Kopfschmerzen
blebul2a.gif (318 Byte) PMS 1 und 2 und Regelschmerzen
blebul2a.gif (318 Byte) Wechseljahre
blebul2a.gif (318 Byte) Krampfadern und Venen 1, 2, 3
blebul2a.gif (318 Byte) Verstopfung

dummy.gif (43 Byte)

Schachtelhalm, Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)

im Volksmund auch unter der Bezeichnung Zinnkraut bekannt.

Gesammelt werden die oberen zwei Drittel des Schachtelhalm - Krautes in der Zeit  zwischen Juni und Oktober.

Ackerschachtelhalm günstig kaufen.... hier klicken

Wirkstoffe, die enthalten sein können:

Kieselsäure, Flavonglykoside, Saponin, Kalium-, Kalzium-, Magnesium- und Aluminiumsalze, Spuren von Alkaloiden, Flavone, 

Eventuelle Wirkungen:

  • mild harntreibend
  • bindegewebskräftigend (durch Anteil an kristalliner Kieselsäure)
  • gewebefestigend, gewebereizend, stoffwechselfördernd
  • kräftigt Magen und Darm
  • immunstimmulierend (durch Vermehrung der weißen Blutkörperchen)

Eventuell mögliche Heilanzeigen, von denen teilweise berichtet wird:

  • Rheuma und Gicht, geschwächte Gelenke (eine Tasse Tee pro Tag - schluckweise und äußerlich als Bäder)
  • Durchspülung der ableitenden Harnwege, Schmerzen beim Wasserlassen,
  • Nierenbeckenentzündung
  • Magenblutungen aufgrund von Magengeschwüren
  • Ausspülen von Nierengrieß, Nierenentzündung
  • Blasenkrampf, Blasenschwäche
  • Hautleiden, Flechten, Bartflechte, Wunden, Geschwüre, offenes Bein, Ekzeme
  • Frostbeulen
  •  Gerstenkorn, Lidrandentzündung (in Kombination mit Fenchel)
  • Schweißfüße (Fußbäder in Kombination mit Salbei und Kamille)
  • Lungenleiden und Bronchialleiden (kräftigt das Lugengewebe durch die Kieselsäure) (als Saft einnehmen)
  • Als Gurgelmittel bei Mandelentzündung, Mund- und Zahnfäule
  • Blutungen (zu starke Menstruation, Lungenblutungen, blutende Hämorrhoiden, Nasenbluten)  Bluterbrechen

Gegenanzeigen:

Bitte bei Wasseransammlungen, die aus einer eingeschränkten Herz- oder Nierentätigkeit resultieren, nicht innerlich anwenden. Bei längerandauernden Nierenerkrankungen in jedem Fall vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.

Einige Möglichkeiten der Anwendung/Dosierung:

Tee-Aufguß aus Schachtelhalm:

1-2 TL Schachtelhalm mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen (nicht kochen, wenn die harnfördernden Stoffe gewünscht werden - wenn die eher bindegewebskräftigende und -festigende Wirkung gewünscht wird, dann 15-30 Min. kochen um die Kieselsäure herauszulösen!) und nach 15-30 Min. abseihen. In der Früh und Abends je eine Tasse trinken

Schachtelhalm - Bad bei Hautleiden:

100 g Schachtelhalm - Kraut mit einem Liter kochendem Wasser aufbrühen und nach einer Stunde nochmals gut aufkochen und ins Badewasser abgießen.
10-15 Min baden bei 39 Grad und danach ruhen.

Schachtelhalm - Sitzbad:

Hilft äußerlich bei Harnwegsbeschwerden und unterstützt die Muskelkräftigung des Beckens. ca. 5 EL Droge auf 1 Liter kochendes Wasser und nach 1 Stunde Ruhezeit nochmals 15 Min aufkochen und ins Badewasser abseihen.

Schachtelhalm - Umschläge:

Schachtelhalm - Stängel kurz in etwas Wasser kochen und etwas ziehen lassen; nach dem Abseihen das Wasser zu Umschlägen oder Waschungen verwenden.

Schachtelhalm - Saft:

Im Entsafter aus frischen Pflanzen (nur von Personen, die die ungiftigen Arten sicher kennen) herstellen; 1 EL stündlich ist hilfreich zur Stillung akuter Blutungen, sonst 3 EL pro Tag.

Hinweis:

Da es auch etliche giftige Schachtelhalm - Arten gibt, ist es nicht ratsam das Kraut selbst zu sammeln, da Vergiftungsgefahr besteht!  Besonders beim Sammeln in sumpfigem Gelände ist Vorsicht geboten, da dort der giftige Sumpf - Schachtelhalm gedeiht. Die Giftwirkung entsteht vermutlich durch einen Pilz, der auf den Pflanzen siedelt und giftige Alkaloide produziert. Erkennbar an bräunlichen Flecken auf den Pflanzen.

Tipps zum Ausprobieren:

Pflanzenschutzmittel Schachtelhalm:

Wenn Ihre Tomatenpflanzen von Braunfäule befallen sind oder Ihre Beeren- und Rosensträucher mit Mehltau überzogen sind, dann besprühen Sie die Pflanzen regelmäßig mit Schachtelhalm - Tee. Das soll helfen.

Schachtelhalm - Tee - Kur:

...stärkt Bindegewebe, Gelenke, Haut und Nägel sowie die Haare.

...und ein aufgelegter Umschlag mit Schachtelhalmtee lindert gerötete und geschwollene Augen.

Historisches und Wissenswertes:

In der Evolution entstand der Schachtelhalm viele Millionen Jahre vor den Blütenpflanzen (Karbonzeitalter - ca. 300 Mio. Jahre) und ist somit eigentlich ein "lebendes Fossil". Er erreichte damals eine Höhe bis zu 30 Metern

Aufgrund des hohen Gehalts an kristalliner Kieselsäure hat der Schachtelhalm eine gute Scheuerwirkung; deshalb putzte man in früheren Zeiten die damals gebräuchlichen Zinngeschirre mit Ackerschachtelhalm. Somit entstand der bekannte Name Zinnkraut.
Der lateinische Name leitet sich von den Worten equus und seta, was soviel heißt wie Pferdeborste, Pferdeschwanz und an das Aussehen der Schachtelhalm - Stängel erinnert.

Botanische Beschreibung:

Familie: entstammt der Familie der Farne und Moose (Schachtelhalm - Gewächse: Equisetaceae)
Bodenbeschaffenheit/Standort: Äcker, sandige Untergründe, lehmige Wiesen der nördlichen Halbkugel
Erscheinung: 15 - 80 cm hoch, Sporenähre, die im März/April fruchtbar austreibt; aber erst die unfruchtbaren Triebe, die im Mai und Juni austreiben, sind für Heilzwecke geeignet.
Blätter: grüne, dünne Triebe
Blüten: Blütenlos wie alle Farne; vermehrt sich durch Sporen
Wurzel: meterlang

Weitere interessante Seiten zu den hier beschriebenen Krankheitsbildern:

Ausleitende Verfahren, Ausleitung über die Niere, Badezusätze, Kneipp'sche Wickelzusätze, Arthrose, Nasenbluten, Ohrkerzen

Bitte beachten Sie, dass auch pflanzliche Arzneimittel in der Regel nicht zum Dauergebrauch geeignet sind und auch Nebenwirkungen haben können - und befragen Sie bei länger andauernden  Beschwerden in jedem Fall Ihren Arzt oder Heilpraktiker. 

Bearbeitet von Claudia

zum Seitenanfang

 [Home] [Fragen Sie uns im Forum] [Gästebuch] [Freunde] [Links] [Disclaimer] [Werben]

WEB.DE - das deutsche Internet Verzeichnis

Online seit dem: 18.06.2001, letztes Update am: Dienstag, 18. April 2006

 1999 - 2006  by Biomedicus®  Andreas Jansen, Holdereggenstr. 1, 88131 Lindau / B. Tel. 08382-72477,
webmaster(at)biomedicus.de; [Disclaimer] [Datenschutz] [Impressum / Teledienstegesetz]