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Antioxidantien
Unter Antioxidantien versteht man eine Vielzahl
von Substanzen, deren Aufgabe es ist, die schädliche Wirkung von
so genannten "oxidativen Substanzen" auf den Körper zu
neutralisieren.
Die bekanntesten Vertreter der Antioxidantien
sind die Vitamin A,
Vitamin C,
Vitamin E sowie Zink und
Selen.
Doch auch einige Flavonoide gehören zu dieser
Substanzklasse dazu.
Zum Thema Flavonoide sind wir noch am
recherchieren. Möchten Sie mehr über das Thema erfahren? Am
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Artikel:
Niedrige Spiegel an Antioxidantien erhöhen das Risiko für
Komplikationen beim Diabetes mellitus Typ II.
Der Diabetes mellitus Typ II - oder insulinunabhängige
Diabetes - entwickelt sich üblicherweise im höheren Lebensalter.
Typ II-Diabetes macht rund 90% aller Diabeteserkrankungen aus.
Nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention
(CDC) leiden in den Vereinigten Staaten ca. 10.7 Millionen
Amerikaner an dieser Form des Diabetes, rund 5.4 Millionen Fälle
bleiben vermutlich undiagnostiziert.
Antioxidantien sind in der Lage, die freien Radikale
abzufangen, die während chemischer Prozesse im Organismus
entstehen. Antioxidantien werden vom Körper selbst üblicherweise
in ausreichender Menge gebildet. Antioxydative Eigenschaften
werden unter anderem auch den Vitaminen C und E zugeschrieben.
Eine am Duke University Medical Center durchgeführte Studie
weist nach, dass niedrige Spiegel an Antioxidantien das Risiko
für die typischen Komplikationen des Diabetes mellitus erhöhen.
Zu diesen Komplikationen zählen Blindheit, Nierenversagen und
die Notwendigkeit von Amputationen.
Es wurden 50 Patienten untersucht, die nur mit
Sulfonylharnstoffen behandelt wurden. Sulfonylharnstoffe erhöhen
die Sensitivität der Insulinrezeptoren im Körper und können
daher bei den leichteren Formen des Diabetes mellitus Typ II
eingesetzt werden. Bei der Hälfte der Patienten lag ein
frühzeitiger Hinweis bzw. Marker (Mikroalbuminurie) für die
Entstehung einer Nierenschädigung vor.
Die Forscher untersuchten Blutproben aller 50
Diabetespatienten und verglichen die Spiegel an Antioxidantien
mit 20 gesunden Probanden, die nicht an Diabetes mellitus
litten.
Es zeigte sich, dass die Spiegel an Antioxidantien in der
Kontrollgruppe doppelt so hoch wie bei den Diabetikern waren. Es
fand sich eine positive Korrelation zwischen Suppression der
Antioxidantien und hohen Blutzuckerspiegeln. Weiters zeigte
sich, dass die Spiegel an Antioxidantien bei den Diabetikern mit
Mikroalbuminurie statistisch signifikant niedriger waren als bei
den Diabetikern ohne Mikroalbuminurie.
Diese Ergebnisse bestätigen vorangegangene Tierversuche, die
ähnliche Ergebnisse gebracht hatten. In Tierversuchen konnte
auch nachgewiesen werden, dass das Angehen eines Diabetes
mellitus Typ II bei übergewichtigen Ratten durch die Gabe von
Vitamin E verzögert werden kann.
Die Autoren dieser Untersuchungen empfehlen Diabetikern
daher, Antioxidantien - wie Vitamin C und E - einzunehmen.
Quelle: MedAustria (vac)
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