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Kalium
Funktion im Körper:
Kalium kommt im Körper relativ häufig vor, da es in jeder
Körperzelle in hohem Maße vorhanden ist. Es ist an Prozessen der
Energieerzeugung beteiligt. Außerdem spielt es eine wichtige
Rolle bei der Kommunikation der Körperzelle mit der „Außenwelt“,
da es an der sogenannten „Membranerregbarkeit“ beteiligt ist.
Krankheiten und Symptome bei Mangelzuständen:
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Muskelschwäche
- Verstopfung, verzögerte Darmentleerung
- Niedriger Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen (bis hin zu tödlichen
Herzrhythmusstörungen)
Wann bekommt man einen Mangel?
- Nach starken oder langanhaltenden Durchfällen und / oder
Erbrechen
- Bei entzündlichen Darmerkrankungen
- Bei chronischem Nierenversagen
- Nach strenger Diät zur Gewichtsreduktion
- Bei Verschiebung des körpereigenen Säure-Basen-Haushaltes
- Bei chronischem Gebrauch von wassertreibenden Medikamenten
- Magnesiummangel (wegen körpereigenen Austauschprozessen)
Die tägliche empfohlene Zufuhr zur Vermeidung von
Mangelzuständen beträgt:
- Für Männer bei ca.
10 mg / tgl. (DGE)
- Für Frauen bei ca. 10 – 15 mg / tgl. (DGE)
Für therapeutische Zwecke liegt die erforderliche tägliche
Dosierung weit darüber.
Welche Nahrungsmittel sind reich an Kalium:
Sojamehl, Weiße Bohnen, Linsen, Bananen, Spinat.
Wenn die Zufuhr über die Nahrung nicht ausreicht - wie und
wann sollte eingenommen werden:
Zu den Mahlzeiten, in mehreren Portionen pro Tag. Dabei ist
die Einnahme von Kaliumzitrat besser verträglich als die
Einnahme von Kaliumchlorid.
Giftigkeit (Toxizität)
Bei einem zu hohen Bestand an Kalium kann es zu
Herzrhythmusstörungen kommen, zu niedrigem Blutdruck, Schwäche,
Übelkeit und Müdigkeit.
Ein gesunder Erwachsener darf höchsten 8 gr. Kalium täglich
zu sich nehmen. Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen
dürfen nicht so viel Kalium zu sich nehmen – die
Giftigkeitsschwelle liegt bei diesen Menschen wesentlich
niedriger.
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