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Kalzium
Funktion im Körper:
- Wesentliches Bauelement von Knochen und Zähnen
- Intrazellulärer Botenstoff, der die Zusammenziehung von
Muskelfasern auslöst
- Komponente der Blutgerinnungskaskade
- Beteiligt an der Erregungsausbreitung in den Nerven
Krankheiten und Symptome bei Mangelzuständen:
- Schlechte Mineralisierung der Knochen, Osteoporose,
- Muskelkrämpfe
- Erhöhte Erregbarkeit der Nervenzellen
- Störungen im Blutgerinnungssystem
Wann bekommt man einen Mangel?
- Bei Vitamin D Mangel (Calcium wird nur bei ausreichendem
Vitamin D Spiegel im Körper verstoffwechselt).
- Im höheren Lebensalter (Ursachen ungeklärt, teils auch
durch eine geringere Nahrungsaufnahme bedingt)
- Bei Frauen in der Menopause (durch den niedrigeren
Östrogenspiegel)
- Bei einer speziellen Form der Magenschleimhauterkrankung
(atrophische Gastritis)
- Bei Einnahme von Medikamenten wie Kortison, Abführmitteln
oder säurebindende Medikamente
- Hoher Spiegel an Phosphat, Natrium, Eiweißen, sowie
täglicher hoher Alkohol- und Koffeinkonsum (erhöhen die
Ausscheidung von Kalzium im Urin).
Die tägliche empfohlene Zufuhr zur Vermeidung von
Mangelzuständen beträgt:
- Für Männer ca.
800 - 900 mg / tgl. (DGE)
- Für Frauen ca. 800 - 900 mg / tgl. (DGE)
Für therapeutische Zwecke liegt die erforderliche tägliche
Dosierung weit darüber.
Wie und wann sollte Kalzium eingenommen werden.
Zwischen oder zu den Mahlzeiten. Am besten in mehreren
Portionen aufgeteilt. Hinweis: organisch gebundenes Kalzium (als
Kalziumglukonat, Kalziumaspartat, Kalziumcitrat oder
Kalziumchelatformen) besitzt eine höhere biologische Wertigkeit
als nicht organisch gebundenes Kalzium.
Giftigkeit (Toxizität)
Gesunde Erwachsene können täglich ca. 2 Gramm Kalzium zu sich
nehmen. Menschen mit Hyperparathyreoidismus oder bei Neugung zu
Kalziumoxalatsteinen sollten hohe Kalziumzufuhr meinden.
Bei gesunden Menschen bilden sich auch nach höherer
Kalziumzufuhr keine Nierensteine.
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