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Kupfer - Cuprum metallicum
Funktion im Körper:
- Beteiligt an der Energieproduktion in den Mitochondrien
(den körpereigenen Kraftwerken)
- Beteiligt am Transport von Eisen ins Knochenmark
- Synthese von Kollagen und Elastin im Bindegewebe
- Synthese von Nebennierenmarkhormonen (Adrenalin /
Noradrenalin)
- Abbau von bestimmten Hormonen (Histamin, Dopamin,
Serotonin)
- Beteiligt am Aufbau von Hautfarbstoffen (Melanin)
- Bestandteil der Kupfer-Zink-Superoxyddismutase als
Antioxydans
Krankheiten und Symptome bei Mangelzuständen:
- Schwäche und Müdigkeit
- Hautpigmentationsstörungen, Vitiligo
- Schwaches Immunsystem, geringere Immunaktivität.
- Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin, hohe
Triglyzeride), schlechte Blutzuckerkurve (schlechte
Glukosetoleranz)
- Gefahr von Gefäßaussackungen (Aneurysmen)
Wann bekommt man einen Mangel?
- Kleinkinder mit Kuhmilchernährung (Kuhmilch hat nur einen
geringen Kupferanteil)
- Chronische Darmentzündungen, chronische Durchfälle
(geringere Aufnahme, erhöhter Verlust)
- Gebrauch von säurebindenden Medikamenten
Die tägliche empfohlene Zufuhr zur Vermeidung von
Mangelzuständen beträgt:
Für Männer ca. 1,5 bis 3 mg / tgl. (DGE)
Für Frauen ca. 1,5 bis 3 mg / tgl. (DGE)
Für therapeutische Zwecke liegt die erforderliche tägliche
Dosierung weit darüber.
Wie und wann sollte Kupfer eingenommen werden.
Am besten wird Kupfer als Kupferorotat oder Kupferchelat
aufgenommen, da es eine höhere Bioverfügbarkeit als Kupfersulfat
hat.
Kupfer sollte am besten zwischen den Mahlzeiten eingenommen
werden – in mehreren Dosen über den Tag verteilt.
Giftigkeit (Toxizität)
Kupfer wird recht gut vertragen und ist bis zu einer
täglichen Dosierung von 5 bis 7 mg ungefährlich. Ab ca. 7 mg
tgl. können Schmerzen im Bauchbereicht mit Übelkeit, Erbrechen
oder sogar Durchfall auftreten. Auch können – insbesondere bei
Schäden im Kupfertransportmechanismus – Leberschäden auftreten.
Es gibt auch Krankheiten, die mit einer Kupfereinlagerung in das
Gehirn (Basalganglien) einhergehen. Als Folge davon kann eine
Parkinson – ähnliche Symptomatik mit Schüttellähmung, geringerer
Beweglichkeit und Steifheit des Körpers entstehen.
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